Von 0 auf Platz 8 im Ost-Politbarometer – eine persönliche Note

Ich bin ganz stolz, im Politbarometer des Tageblatt vom 16.9.2013 des Bezirks Osten erstmals aufzutauchen und gleich den 8. Rang zu belegen. Stolz, aber keinesfalls überheblich, doch spornt es mich an, mich im Wahlkampf und darüber hinaus noch mehr einzusetzen.

Ich denke, dass meine gute Platzierung damit zu tun hat, dass meine Tätigkeit als Parteipräsident von déi gréng mich zwangsläufig in die Medien bringt, vor allem ins Radio und ins Fernsehen, und mir so eine gewisse Bekanntheit verschafft. Ich hoffe, dass die konstruktive Oppositionspolitik welche déi gréng unter meinem Impuls unablässig im Junglinster Gemeinderat betrieben haben, auch ihre Früchte getragen hat.

Da ich mich während meines gesamten Berufslebens auch mit Marketing beschäftigt habe (eine Weiterbildung, die ich für europäische Filmproduzenten über Marketing im audiovisuellen Sektor  auf die Beine gestellt habe, läuft nun schon erfolgreich im 20. Jahr), möchte ich aber auch darauf hinweisen, dass dieses Politbarometer mit gröβter Vorsicht zu genieβen ist. Da wäre erstens die Stichprobe von nur 267 Befragten im Osten, was arg wenig ist und erhebliche Schwankungen ergeben kann in der Genauigkeit aber auch von Befragung zu Befragung.

Über das Methodologische hinaus muss sich das Tageblatt fragen lassen, ob die Umfrage inszeniert wurde, nicht nur um Zeitungen zu verkaufen (was legitim ist), sondern auch um ihm nahestehende LSAP-Kandidaten ins Licht der Öffentlichkeit zu bringen? Jedenfalls bin ich überrascht, dass sich unter den 14 bewerteten Politikern 5 von der LSAP befinden. Wurden nur diese 14 Köpfe abgefragt? Das wäre methodologisch hochproblematisch. Wurden mehr Köpfe abgefragt, aber nicht veröffentlicht? Das wäre deontologisch untragbar.

Jedenfalls bin ich aus meiner politischen Kenntnis des Ostbezirks heraus überzeugt davon, dass etwa Persönlichkeiten wie die grüne Spitzenkandidatin Carole Dieschbourg aus Echternach oder der Junglinster-DP-Oppositionsführer Gilles Baum mindestens gleichauf mit einigen der LSAP-Köpfe liegen müssten.

Wie dem auch sei: in fünf Wochen kennen wir das richtige politische Gewicht jeder Partei und jedes einzelnen Kandidaten.

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