Nicht nur die Wirtschaft ist in der Krise

Das STATEC meldet für das 3. Trimester 2012 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Doch nicht nur die Ökonomie ist im Negativen, das ganze Luxemburger Modell dreht nicht mehr rund.

Denn wir werden von Politikern regiert, die gewohnt waren, mit beiden Händen aus dem Vollen zu schöpfen und ihre jeweiligen Klientelen zum Teil schon vorauseilend mit Geldgeschenken aus der Staatskasse zu bedienen. Nun ist die Kasse jedoch mehr als leer, doch den Politikern an den nationalen Schalthebeln gelingt es nicht, in den Sparmodus umzuschalten. Im Gegenteil: sie häufen weiterhin enorme Schulden an, was sich auch daran zeigt, dass die Konsumausgaben des Staates – ganz im Gegensatz zur Wirtschaft – noch zugelegt haben.

Aber unsere Minister sind nicht nur unfähig, die öffentlichen Finanzen den neuen Gegebenheiten anzupassen. Das gelingt ihnen auch nicht bei der Verfassungsreform, der Gesellschaftspolitik, der administrativen Vereinfachung, … , die einfach nicht vom Fleck kommen. Mittlerweile driftet unsere Gesellschaft immer mehr auseinander, die Kluft zwischen denen die (sichere) Arbeit und Geld haben und den anderen vergröβert sich zusehends, doch die Regierung bringt nicht mal mehr die Tripartite zusammen.

Die Skandale, wie die Wickringen/Livingen-Kollusion oder die massive Bürgerbespitzelung von Staats wegen, mit all ihrer Intransparenz sind weitere Symptome, die die aktuelle Endzeitstimmung offenbaren.

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