Umgang mit Flüchtlingen

Die Regierung betreibt eine unmenschliche Flüchtlingspolitik, die wohl den rechten Populisten vorsorglich den Wind aus den Segeln nehmen soll, die Hilfesuchenden und ihre Kinder aber überaus hart trifft. Viel wurde schon geschrieben über den sehr ungenügenden Monatsbetrag von 25 Euro, mit dem eine Person auskommen soll. Was weniger bekannt ist: Gemeinden, die eine solidarische und menschliche Aufnahmepolitik wollen, werden regierungsseitig ausgebremst.

So geschehen in Junglinster: alle Parteien sind sich im Gemeinderat einig, Flüchtlingsfamilien, über die Ortschaften der Gemeinde verteilt und von lokalen Vereinen und Familien betreut, aufzunehmen. Doch die Regierung will nur an einem Standort einen Containerpark für 60 Personen, von einer Sicherheitsfirma überwacht. Das Gemeindemodell beugt einer Gettoisierung und möglichen sozialen Spannungen vor. Das Regierunsmodell schafft mehr Probleme als es löst.

Wo bleiben auf höchster Ebene der Geist der sozialistischen Internationale und die Erkenntnis aus der Geschichte von Josef und Maria aus Nazareth? So jedenfalls geht man nicht mit Menschen um, weder mit den Hilfesuchenden, noch mit jenen die Hilfe anbieten.

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