Artenvielfalt statt Genmanipulation

In den letzten 40 Jahren ist fast in Drittel aller Arten von der Erde verschwunden, aktuell sind zwei Drittel der Pflanzen in Gefahr auszusterben. Wohlgemerkt meist nicht durch natürliche Auslese, sondern durch den Druck der „Zivilisation“.

Da mutet es seltsam an, dass während auf der einen Seite durch den Verlust an Biodiversität Abertausende Gene unwiderbringlich verschwinden, während auf der anderen Seite Großkonzerne dafür eintreten, genmanipulierte Pflanzen im großen Stil einzusetzen. Diese börsennotierten Unternehmen sind so sehr interessiert an der Genmanipulation, weil es hier um die Kontrolle der Agrarmärkte geht, die es erlaubt, Riesengewinne einzufahren.

Es wäre doch logischer, den bestehenden Genpool zu schützen und zu versuchen, ihn zu nutzen, anstatt mit der Natur Experimente zu tätigen, deren Auswirkungen auf Umwelt und Mensch nicht absehbar sind.

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