Luxemburger Arbeitsplätze sind kompetitiv

Es vergeht fast kein Tag, ohne dass eine Studie veröffentlicht wird, nach der die Luxemburger Wirtschaft nicht mehr kompetitiv sei. Dabei wird meist auf die Arbeitskosten verwiesen. Und für die Wirtschaftskreise besteht die einzige Lösung darin, die Löhne real zu senken, sei es durch die Abschaffung des Index oder die Senkung der Lohnnebenkosten.

Sicher : Luxemburger Löhne sind viel höher als in Bulgarien oder gar China. Aber bei der Arbeit ist es wie mit allem was man einkauft, man erhält immer nur für sein Geld. Und so sind gut ausgebildete Facharbeiter und hochqualifizierte Angestellte eben teuer. Aber dafür leisten sie auch viel, sie sprechen mehrere Sprachen, sind motiviert, können selbstständig Entscheidungen treffen und erlauben somit flache, also kostensparende Hierarchien.

Anstatt an den hohen Arbeitskosten herumzunörgeln, sollten die Arbeitgeber ihre Hausaufgaben machen: sie sollten ihre Betriebe so modern ausstatten und so innovativ organisieren, dass ihre Arbeitsweise einen Kompetitivitätsvorsprung erlaubt. Dies bedingt natürlich den Verzicht auf noch höhere Dividenden, weil Investitionen eben Geld kosten. Genau wie kompetente Mitarbeiter.

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